80 Irre um 5 am See

Ja, Geocacher haben ne leichte Macke… Warum? Nun, welche andere Erklärung gibts es, dass sich ca. 80 Leute um 5 Uhr morgens in Lahde an einem Badesee treffen? Und dann auch noch in oder auf den See gehen! Sowas nennt man ein Event und dieses Event nannte sich Frühschwimmer! Passenderweise.

Wir machten uns gemeinsam mit unserem Freund Horathio aka Dirk um 4:30 Uhr morgens auf den Weg nach Petershagen. Der Weg dorthin mutete schon etwas abenteuerlich an. Je näher wir dem Badesee kamen, desto nebliger wurde es. Teilweise eine Sicht von nur 20 Metern. Mir persönlich machte zwar die Furcht vor der Kälte mehr Sorgen, aber mal ehrlich: Das Wetter war jetzt nicht gerade schwimmerfreundlich.
Wir kamen am See an und zu unserer Überraschung war der erste von drei ausgeschriebenen Parkplätzen schon voll besetzt. Überall sah man Leute, die sich mit ihrem Boot und/oder in Badesachen auf zum Wasser machten! Als wir am Wasser ankamen, wussten wir nicht so recht, wo die Reise hingehen sollte… Man sah nämlich das Ziel gar nicht erst! Der ganze See lag im Nebel! Na, das konnte ja heiter werden.
Aber von nix kommt nix. Also haben wir uns aus unseren Klamotten geschält, die Badesachen hatten drunter. Die nächste Hürde war das Wasser an sich. Aber zur Überraschung aller war das Wasser wärmer als die Luft! Eine angenehme Überraschung. Freund Horathio schnallte sich seine Flossen an und war in Nullkommanix auf und davon. Garvin und ich folgten dann der Meute aus Schwimmern, Luftmatratzen und Booten. (Der Rest der Crew wollte irgendwie nicht ins Wasser… Sis…! 😀 )
Das Logbuch lag dann stilecht auf einem kleinen, liebevoll gestalteten Floss und wir waren froh, dass noch einige Boote da waren. Ohne die wäre das Eintragen ins Logbuch echt schwierig geworden. Der Rückweg zum Ufer, das man nicht mal sah, ging natürlich gefühlt wieder schneller als der Hinweg. Am Strand plauschten wir dann noch etwas mit den üblichen Verdächtigen wie der PETling-Mafia.

Den Abschluss bildeten ein paar Tradis und ein Mini-Multi und nicht zu vergessen das leckere Frühstück bei Natas Schwester!!!

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich dieses Hobby liebe? 😀

Ein neuer Hubert?

Am Angang unserer Cacher-Zeit, also vor etwa einem Jahr, machten wir eine kleine Tour durch Löhne. Neben ein paar Tradis sollte auch der Multi Nass! gehoben werden. Der Anfang einer laaangen Geschichte 😀

Wir machten uns also auf zur ersten Station. Auch für ungeübte Cacher war diese gut zu finden. Die zweite Station war schon etwas schwieriger. Der Hinweis war sehr gut getarnt. Nach kurzer Suche konnte aber auch dieser gefunden werden. Er führte uns zu einer Autobahnbrücke oder besser gesagt zu den Pfeilern einer Brücke. Und die Suche ging los. Als Hinweis stand da etwas von UV. Also die Lampen raus und alles abgeleuchtet. Es war aber nichts zu finden… Absolut nichts…

Wir liessen etwas Zeit verstreichen, in etwa ein Jahr. Die Nichte und den Schwager einer der Crew hatte das Cacher-Fieber erfasst und nun sollte Nass! endlich gehoben werden. Da die anderen die ersten beiden Stationen noch nicht kannten, haben wir natürlich erst diese gemacht und haben ein wenig Hilfe geleistet. Und dann standen wir wieder an besagter Brücke. Und wieder suchten wir. Allerdings fiel uns dieses Mal auch was zum zweiten Hinweis ein. Er lautet „-2“ sollte beachtet werden. Zahlen fanden wir und auch -2 war zu erahnen. Aber der nächste Hinweis blieb verborgen. Da sich langsam Frust breit machte, baten wir den Owner um Rat. Und er war so freundlich und gab ihn auch.

Ein neuer Abend, ein neues Glück! Mit dem frischen Hinweis des Owners, dass wir quasi auf der falschen Seite gesucht hätten, machten wir uns wieder auf die Suche. Wir ignorierten die Koords etwas und hielten uns an den Tip vom Owner. „-2“ hatten wir jetzt richtig interpretiert, aber finden liess sich trotzdem nichts. Auch ein Telefonjoker half nicht weiter. Also nochmal den Owner kontaktiert…

Ein neuer Abend, ein neues Glück? Wiederum hatten wir einen Hinweis vom Owner bekommen. Wir waren an der richtigen Stelle, hatten aber anscheinend nicht alles durchsucht. Nicht alles durchsucht? Wie sollte das gehen? Wir waren doch überall und unser Kletterer sah auch entsprechend aus. Also nochmal den den Owner kontaktiert, inzwischen hatten wir sogar seine Handynummer.

Ein kurzer Anruf und der Owner kam tatsächlich vorbei, um uns zu helfen. Wir hatten anscheinend doch nicht alles durchsucht… An diese Stelle hatte aber auch keiner von uns geglaubt… Also ist unser Kletterer nochmal hoch und unter kundiger Anleitung des Owners konnte dann endlich der ersehnte Hinweis entdeckt werden. Das Final war dann nur noch Formsache und wir konnten endlich wieder ruhig schlafen.

Profile for ColumbusCrewHF

Der erste Eintrag

Eigentlich ist ein Tagebuch ja streng nach Datum sortiert. Das hier soll aber kein gewöhnliches Tagebuch werden. Vielmehr soll es nette Episoden aus unserem noch jungen Cacherleben zeigen und ab und zu auch mal einen Hint für Anfänger geben.

Die erste Story bildet gleichzeitig die Grundlage für unseren und bisher einzigen eigenen Cache. Er nannte sich „Onkel Hubert“. Auf ihn gestossen sind wir während einer Tour durch das Kurgebiet Randringhausen, dass ganz in der Nähe ist. „Onkel Hubert“ lag auf dem Weg eines Multis und wir dachten uns, dass man diese Dose noch schnell mitnehmen könnte. Tja, das mit dem Denken ist so eine Sache…

Wir fahren mit einem ganzen Rudel unterwegs. Wir, die Crew, meine Schwester und ein Kollege. Insgesamt 7 Leute. Fröhlich gestimmt, weil der Multi so gut lief, machten wir uns also zu Hubert auf. Der Name kommt von einer kleinen Hütte im Wald, die Hubertushütte. Diese war auch schnell gefunden und dann ging die Suche los. 7 Leute suchten die Gegend ab. Die Hütte, die Umgebung, sogar den Bachlauf, der eigentlich viel zu weit weg war. Es half nix, es war nichts zu finden. Wir machten erstmal unseren Multi zu Ende, würden aber wiederkommen.

So war es auch. Das Wetter war schön, wir motiviert – also auf zum Hubert. Dieses Mal waren wir nur zu viert, also nur die Crew. Und wieder suchten wir. Und suchten… Und suchten… Die Logs wurden zum x-ten Mal nach Hinweisen durchforstet. Dass die Koords nicht ganz passten und im dichten Wald sprangen, wussten wir schon. Aber es half wieder nix. Die Dose blieb uns verborgen.

Es folgte also der dritte Akt. Das Wetter war schön, wir motiviert. Nach circa 5 Minuten war der Spuk dann vorbei. Da war auf einmal diese verfluchte Dose! Natürlich hatten wir hier schon gesucht und gegraben. Aber wir hatten Sie vorher nicht gesehen. Es hätte alles so einfach sein können…

Nachdem wir den Cache gefunden hatten, häuften sich DNFs und „Needs Maintenace“-Logs. Wir haben erst noch immer ein wenig nach dem Rechten geschaut, da sich die Owner nie wieder gemeldet hatten. Aus diesem Grund haben wir den Cache dann auch arcivieren lassen und haben an der gleichen Stelle eine neue Dose platziert. So kamen wir also zu unserem ersten Cache.