Die Burg Münzenberg

Auf der Rückfahrt eines Verwandschaftsbesuchs in Hessen wollten wir uns die Burg Münzenberg endlich mal genauer anschauen. Schon x-mal zuvor, wenn wir die Burg von der A5 aus sehen konnten, hatten wir uns gesagt, dass wir die unbedingt mal besichtigen müssen. Anfang November war es dann soweit. Die Sonne strahlte eine für einen November überdurchschnittliche Wärme aus und so konnten wir die alten Gemäuer und die ganze Burganlage bestens erkunden. An dieser Stelle zitiere ich mal nach Wikipedia um kurz zu erläutern, wie und wo man die Burg einordnen muss: „Die seit 1162 namentlich bekannte Burg Münzenberg, regional auch Münzenburg oder Wetterauer Tintenfass genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf dem 239 m ü. NN hohen Münzenberg südlich des Ortes Münzenberg im hessischen Wetteraukreis. Sie ist eine der bedeutendsten aus dem Hochmittelalter stammenden Burganlagen Deutschlands.“
Tatsächlich war die Burganlage wirklich sehr imposant. Diese alten Gemäuer haben dann ja doch auch immer etwas mystisches. Atemberaubend war der Blick in die Ferne von einem der Burgfriede aus, dessen innere Holztreppenkonstruktion die vielen anstrengenden und ungleichmäßigen Stufen letztlich vergessen ließ…

So viel zum romantischen und besinnlichen teil der Burg. Selbstverständlich galt es hier auch einen Mini-Multi mit dazugehörigem Bonus zu finden. Die erste Station des Multis schien recht schnell gefunden und gelöst zu sein. Die daraus errechneten Final-Koordinaten wiesen allerdings auf einen Teil der Burg, der „offiziell“ nicht zugänglich zu sein schien. Jedoch auch ein weiteres Überprüfen ergab dieses etwas komische Ergebnis. Das Listing gab dazu leider keine besonderen Hinweise. Uns war aber schnell klar, dass wir vom Inneren der Burg nicht zum Ziel gelangen würden, also machten wir uns auf den Weg, vom Äußeren der Burg her einen eventuellen Zugang zu finden. Wir fanden tatsächlich eine Art Cacher-Autobahn… Sie führte uns entlang der äußeren Burgmauer zwischen Bäumen und Sträuchern durch zu den vermeintlichen Koordinaten. Dort angekommen sahen wir zunächst nur eine etwas engere Felsspalte. Nach den zuvor schon studierten Logs war uns aber klar, dass wir da durch mussten. Das war eine echte Herausforderung. Wir kraxelten uns durch die Spalte, nur um danach noch durch eine Art Schlupfloch zu kriechen um dann die ersehnte Dose endlich in den Händen zu halten. Und das ganze dann wieder retour… Der Weg zum Bonus gestaltete sich ähnlich herausfordernd. Wir mussten eine etwa 2,5 Meter hohe Mauer hinaufklettern. Eine Leiter hatten wir natürlich nicht dabei, aber der Owner hatte freundlicherweise einen auffälligen (aber wackeligen) Steinhaufen an der Mauer platziert, über den wir uns schon auf dem Hinweg zum Final etwas gewundert hatten. Nach dieser kleinen Kraftanstrengung war es dann erneut ein Weg durch dichtes Gestrüpp, der uns zur Bonusdose führte.

Alles in allem war nicht nur die Besichtigung der Burg ein interessantes Erlebnis, sondern auch dieser Multi mit einer Mischung aus Lost Place und anspruchsvollem Terrain für uns einen Favoritenpunkt wert.

Die dunkle Jahreszeit

Beim Geocaching hat jede Jahreszeit ihre Vor- und Nachteile. Hier widme ich mich mal der aktuellen Herbst- und Winterzeit. Die Nachteile liegen für viele recht schnell auf der Hand. Es ist früh dunkel, also ist ein vermehrter Einsatz von Taschenlampen erforderlich. Das trägt nicht unbedingt dazu bei, dass das Suchen von nicht speziell für die Dunkelheit ausgelegten Caches, möglichst unauffällig vollzogen werden kann. Dazu ist das Sichtfeld auf den Schein der Taschenlampe etwas eingeschränkt und erfordert beim Suchen ein wenig mehr Konzentration und gezieltere Blicke. Bei Caches im Wald kann es aufgrund der fehlenden allgemeinen Helligkeit auch durchaus vorkommen, dass man an bestimmten Stellen mehrfach sucht, ohne es unbedingt zu merken.
Ein weiterer nicht ganz so schöner Aspekt ist selbstverständlich auch das Wetter. Wie in meinem vorherigen Beitrag erwähnt, hält uns normales schlechtes Wetter grundsätzlich nicht vom Cachen ab, da es entsprechende Kleidung gibt. Aber machen wir uns nichts vor, bei richtig nassem, matschigem oder total ungemütlichem Wetter ist der Spaß am Suchen schon ein wenig eingeschränkt. Ganz abgesehen davon, dass das Cachemobil danach absteht wie Sau…

Auf der anderen Seite gibt es aber auch nichts schöneres als bei sonnig-kalten Herbst- und Wintertagen durch die Gegend zu ziehen. Die Luft ist dann einfach herrlich und die Örtlichkeiten sind meistens nicht so muggelig wie in den Sommermonaten – so zum Beispiel auf einer Runde um den Doktorsee Ende vergangenen Jahres. Ebenso dürfte die Tour um das Steinhuder Meer zu dieser Jahreszeit weitaus muggelfreier zu absolvieren sein als im Hochsommer. Auf solche Touren freuen wir uns nun auch wieder.
Für Nachtcaches ist die dunkle Jahreszeit eigentlich perfekt. Wenn man bedenkt, dass die Nachtmultis nicht selten über einen Zeitraum von 4-6 Stunden ausgelegt sind, fällt es da im Sommer schon schwieriger genau in diese Stunden der Nacht den Cache zu planen. Inzwischen kann man spätestens ab 19:00 Uhr einen Nachtcache angehen (sofern dieser das zulässt) und man ist zu später Stunde damit durch, wenn alles gut läuft. Sehr wohltuend und schön ist dann auch in der Kälte der Nacht nach erfolgreichem Abschluss des NC ein schöner heißer Glühwein, Kakao oder ähnliche Köstlichkeiten.
Wie eingangs schon angedeutet gleichen sich im Laufe eines Jahres die Vor- und Nachteile der einzelnen Jahreszeiten sicher aus. Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten für die verschiedenen Arten von Caches.

Eines haben aber alle Jahreszeiten gemeinsam: Geocaching macht immer und überall einfach nur Spaß!

Aktuelles…

Es wird Zeit, an dieser Stelle mal wieder ein paar Worte zur aktuellen Situation zu verlieren. Die letzten beiden Monate waren irgendwie nicht sehr ergiebig, was die Ausbeute an gefundenen Dosen angeht. In der Regel planen wir eigentlich zielgerichtete Ausflüge, auf der wir dann auch die im Umkreis liegenden Caches suchen. Aber aus welchem Grund auch immer, hat es in den vergangenen beiden Monaten nicht so funktioniert. Keine Zeit oder (richtig) schlechtes Wetter waren die meisten Begründungen. Nur schlechtes Wetter kann uns normalerweise nicht hindern, wir sind schließlich keine Sissi-Cacher…
Zugegeben, der Oktober ist von der reinen Anzahl her wieder halbwegs in unserem Normbereich, jedoch nur, weil wir vergangenen Sonntag eine extreme Statistik-Runde eingeschoben haben. Mittlerweile wird reines Statistik-Cachen bei uns nicht mehr ganz so gerne gemacht, stellen die versteckten Dosen doch wenig bis gar keine Herausforderung dar. Es soll sogar Caches geben, die fast durchs offen Autofenster gehoben und geloggt werden können. Habe ich gehört…. *hust*
Auch unser engster Cacher-Kollege Horathio war vergangenen Sonntag mit von der Partie, was trotz der recht monotonen Dosen dem Nachmittag in der Gruppe einen echt spaßigen Faktor verliehen hatte. Ich kann hier keine Dialoge zitieren, die würden das Niveau dieser Seite doch erheblich nach unten ziehen. Zudem würde so manche FSK-Grenze überschritten werden.

80 Irre um 5 am See

Ja, Geocacher haben ne leichte Macke… Warum? Nun, welche andere Erklärung gibts es, dass sich ca. 80 Leute um 5 Uhr morgens in Lahde an einem Badesee treffen? Und dann auch noch in oder auf den See gehen! Sowas nennt man ein Event und dieses Event nannte sich Frühschwimmer! Passenderweise.

Wir machten uns gemeinsam mit unserem Freund Horathio aka Dirk um 4:30 Uhr morgens auf den Weg nach Petershagen. Der Weg dorthin mutete schon etwas abenteuerlich an. Je näher wir dem Badesee kamen, desto nebliger wurde es. Teilweise eine Sicht von nur 20 Metern. Mir persönlich machte zwar die Furcht vor der Kälte mehr Sorgen, aber mal ehrlich: Das Wetter war jetzt nicht gerade schwimmerfreundlich.
Wir kamen am See an und zu unserer Überraschung war der erste von drei ausgeschriebenen Parkplätzen schon voll besetzt. Überall sah man Leute, die sich mit ihrem Boot und/oder in Badesachen auf zum Wasser machten! Als wir am Wasser ankamen, wussten wir nicht so recht, wo die Reise hingehen sollte… Man sah nämlich das Ziel gar nicht erst! Der ganze See lag im Nebel! Na, das konnte ja heiter werden.
Aber von nix kommt nix. Also haben wir uns aus unseren Klamotten geschält, die Badesachen hatten drunter. Die nächste Hürde war das Wasser an sich. Aber zur Überraschung aller war das Wasser wärmer als die Luft! Eine angenehme Überraschung. Freund Horathio schnallte sich seine Flossen an und war in Nullkommanix auf und davon. Garvin und ich folgten dann der Meute aus Schwimmern, Luftmatratzen und Booten. (Der Rest der Crew wollte irgendwie nicht ins Wasser… Sis…! 😀 )
Das Logbuch lag dann stilecht auf einem kleinen, liebevoll gestalteten Floss und wir waren froh, dass noch einige Boote da waren. Ohne die wäre das Eintragen ins Logbuch echt schwierig geworden. Der Rückweg zum Ufer, das man nicht mal sah, ging natürlich gefühlt wieder schneller als der Hinweg. Am Strand plauschten wir dann noch etwas mit den üblichen Verdächtigen wie der PETling-Mafia.

Den Abschluss bildeten ein paar Tradis und ein Mini-Multi und nicht zu vergessen das leckere Frühstück bei Natas Schwester!!!

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich dieses Hobby liebe? 😀

Hallo zusammen – Wir sind die ColumbusCrewHF

Vor kurzem habe ich erfahren, dass mein bester Freund Michael über unser Hobby eine Art Blog betreibt. Da ich das früher auch schon mal machen wollte (zwar in einem anderen Zusammenhang) war ich sofort begeistert und habe um Zugangsdaten gebeten, die ich hiermit erfolgreich ausprobiert habe! 🙂

Ich bin also auch ein Teil der ColumbusCrewHF und somit begeisterter Geocacher. Demnach werde auch ich in Zukunft den einen oder anderen Beitrag hier verfassen und unsere Cacher-Geschichten aus meiner Sicht schildern – so lange, bis mir Michael meinen Zugang sperrt 🙂

Ich bin übrigens der „Kletterer“, der in dem vorherigen Beitrag über den NASS! unter, in und zwischen der Brücke herumgeklettert ist. Für solche Dinge gibt es in unserer Crew eine nicht gesetzte, aber irgendwie doch gelebte Rollenverteilung, die aber je nach Möglichkeit auch gerne mal durchbrochen werden darf.

Der Inhaber dieses Blogs, Michael, übernimmt in der Crew übrigens den Part des Kapitäns oder Steuermanns. Er weiß, was zu tun ist und wohin es geht, kümmert sich um alle technischen Voraussetzungen, ist der Fels in der Brandung, wenn ich als Kletterer Unterstützung benötige und verliert nur ganz selten den Überblick. Außerdem greift er, ohne zu überlegen, überall rein, wo er eine Dose vermutet – wirklich überall! *AAAAAHHHHH*

Übrigens ganz im Gegenteil zum weiblichen Teil der Crew, der solche Momente dann doch eher mit einem gewissen Ekel betrachtet. Nicht zuletzt aufgrund der doch recht stark ausgeprägten Arachnophobie… Nichtsdestotrotz sind wir ohne Wenn und Aber völlig uneingeschränkt auf sie angewiesen. Überall dort, wo wir Männer nicht weiter kommen, findet sie die Lösung und hat wahrscheinlich aufgrund der weiblichen Hirnströme auch manchmal andere Denkweisen, die nicht selten auch zum erhofften Ziel führen. Zudem hat sie die gewisse Hartnäckigkeit, besonders bei Mysterys, so lange darüber zu brüten, bis die richtigen Koordinaten auf dem Zettel stehen.

Alles in allem sehe ich unsere ColumbusCrewHF im Team als eine perfekte Symbiose aus menschlichen Fähigkeiten, die uns bis jetzt noch fast jede Dose haben finden lassen. Und wir sind noch lange nicht am Ende…

Profile for ColumbusCrewHF

Ein neuer Hubert?

Am Angang unserer Cacher-Zeit, also vor etwa einem Jahr, machten wir eine kleine Tour durch Löhne. Neben ein paar Tradis sollte auch der Multi Nass! gehoben werden. Der Anfang einer laaangen Geschichte 😀

Wir machten uns also auf zur ersten Station. Auch für ungeübte Cacher war diese gut zu finden. Die zweite Station war schon etwas schwieriger. Der Hinweis war sehr gut getarnt. Nach kurzer Suche konnte aber auch dieser gefunden werden. Er führte uns zu einer Autobahnbrücke oder besser gesagt zu den Pfeilern einer Brücke. Und die Suche ging los. Als Hinweis stand da etwas von UV. Also die Lampen raus und alles abgeleuchtet. Es war aber nichts zu finden… Absolut nichts…

Wir liessen etwas Zeit verstreichen, in etwa ein Jahr. Die Nichte und den Schwager einer der Crew hatte das Cacher-Fieber erfasst und nun sollte Nass! endlich gehoben werden. Da die anderen die ersten beiden Stationen noch nicht kannten, haben wir natürlich erst diese gemacht und haben ein wenig Hilfe geleistet. Und dann standen wir wieder an besagter Brücke. Und wieder suchten wir. Allerdings fiel uns dieses Mal auch was zum zweiten Hinweis ein. Er lautet „-2“ sollte beachtet werden. Zahlen fanden wir und auch -2 war zu erahnen. Aber der nächste Hinweis blieb verborgen. Da sich langsam Frust breit machte, baten wir den Owner um Rat. Und er war so freundlich und gab ihn auch.

Ein neuer Abend, ein neues Glück! Mit dem frischen Hinweis des Owners, dass wir quasi auf der falschen Seite gesucht hätten, machten wir uns wieder auf die Suche. Wir ignorierten die Koords etwas und hielten uns an den Tip vom Owner. „-2“ hatten wir jetzt richtig interpretiert, aber finden liess sich trotzdem nichts. Auch ein Telefonjoker half nicht weiter. Also nochmal den Owner kontaktiert…

Ein neuer Abend, ein neues Glück? Wiederum hatten wir einen Hinweis vom Owner bekommen. Wir waren an der richtigen Stelle, hatten aber anscheinend nicht alles durchsucht. Nicht alles durchsucht? Wie sollte das gehen? Wir waren doch überall und unser Kletterer sah auch entsprechend aus. Also nochmal den den Owner kontaktiert, inzwischen hatten wir sogar seine Handynummer.

Ein kurzer Anruf und der Owner kam tatsächlich vorbei, um uns zu helfen. Wir hatten anscheinend doch nicht alles durchsucht… An diese Stelle hatte aber auch keiner von uns geglaubt… Also ist unser Kletterer nochmal hoch und unter kundiger Anleitung des Owners konnte dann endlich der ersehnte Hinweis entdeckt werden. Das Final war dann nur noch Formsache und wir konnten endlich wieder ruhig schlafen.

Profile for ColumbusCrewHF

Der erste Eintrag

Eigentlich ist ein Tagebuch ja streng nach Datum sortiert. Das hier soll aber kein gewöhnliches Tagebuch werden. Vielmehr soll es nette Episoden aus unserem noch jungen Cacherleben zeigen und ab und zu auch mal einen Hint für Anfänger geben.

Die erste Story bildet gleichzeitig die Grundlage für unseren und bisher einzigen eigenen Cache. Er nannte sich „Onkel Hubert“. Auf ihn gestossen sind wir während einer Tour durch das Kurgebiet Randringhausen, dass ganz in der Nähe ist. „Onkel Hubert“ lag auf dem Weg eines Multis und wir dachten uns, dass man diese Dose noch schnell mitnehmen könnte. Tja, das mit dem Denken ist so eine Sache…

Wir fahren mit einem ganzen Rudel unterwegs. Wir, die Crew, meine Schwester und ein Kollege. Insgesamt 7 Leute. Fröhlich gestimmt, weil der Multi so gut lief, machten wir uns also zu Hubert auf. Der Name kommt von einer kleinen Hütte im Wald, die Hubertushütte. Diese war auch schnell gefunden und dann ging die Suche los. 7 Leute suchten die Gegend ab. Die Hütte, die Umgebung, sogar den Bachlauf, der eigentlich viel zu weit weg war. Es half nix, es war nichts zu finden. Wir machten erstmal unseren Multi zu Ende, würden aber wiederkommen.

So war es auch. Das Wetter war schön, wir motiviert – also auf zum Hubert. Dieses Mal waren wir nur zu viert, also nur die Crew. Und wieder suchten wir. Und suchten… Und suchten… Die Logs wurden zum x-ten Mal nach Hinweisen durchforstet. Dass die Koords nicht ganz passten und im dichten Wald sprangen, wussten wir schon. Aber es half wieder nix. Die Dose blieb uns verborgen.

Es folgte also der dritte Akt. Das Wetter war schön, wir motiviert. Nach circa 5 Minuten war der Spuk dann vorbei. Da war auf einmal diese verfluchte Dose! Natürlich hatten wir hier schon gesucht und gegraben. Aber wir hatten Sie vorher nicht gesehen. Es hätte alles so einfach sein können…

Nachdem wir den Cache gefunden hatten, häuften sich DNFs und „Needs Maintenace“-Logs. Wir haben erst noch immer ein wenig nach dem Rechten geschaut, da sich die Owner nie wieder gemeldet hatten. Aus diesem Grund haben wir den Cache dann auch arcivieren lassen und haben an der gleichen Stelle eine neue Dose platziert. So kamen wir also zu unserem ersten Cache.

„neues“ Hobby

Es gibt ein neues Hobby. Naja, so richtig neu auch nicht. Inzwischen machen wir das seit über einem Jahr. Wir, das bin ich mit meinen besten Freunden und deren Kinder. Das Hobby ist Geocaching.

Schon vor Jahren bin ich mit dem Thema mal in Berührung gekommen. Da hatte mal jemand einen Pullover an und da standen Koordinaten drauf. Dann wurde der Gedanke wieder verworfen und im letzten Jahr dann wieder aufgenommen. Seitdem bilden wir die „ColumbusCrewHF“ und haben bis dato 675 Caches gefunden.

Was ein Cache ist? Eigentlich kann das alles sein. Meistens ist es aber ein Behälter aus Plastik, in dem sich ein Logbuch befindet. Dort darf man sich dann verewigen. Auf der Plattform geocaching.com wird dann auch noch ein Online-Log verfasst. Dieser ist dann auch ausführlicher als das Logbuch im Cache. Da die Logbücher ziemlich klein sein können, ist dort der Platz natürlich auch begrenzt und dafür gibt es die Online-Logs. Es gibt auch noch andere Plattformen, aber geocaching.com ist wohl die grösste.

Damit hier mal ein bisschen Leben auf die Seite kommt, habe ich mir überlegt, eine Art Tagebuch über unser Cachen zu schreiben. Nicht jeder Cache ist natürlich erwähnenswert, aber ein paar schöne Sachen und/oder Erlebnisse gibt es ja doch. Ausserdem werde ich hier auch ein Grundlagen erklären.